|
Dieser Workshop stand unter dem Motto: Einsatzübungen.
Gekommen waren 18 Trailingteams, die etwas mehr "Einsatzpraxis" erhalten
wollten. Da das Wetter für Mensch und Hund eher anstrengend war, wurde
in der Planung der Aufgaben darauf Rücksicht genommen. Die zwei Szenarios
waren: zwei Personen, die von einem Campingplatz aus nicht zurückgekommen
waren (letztmalig gesehen Richtung Wald gehend), sowie zwei Personen, die
von einem Waldparkplatz aufgebrochen waren. Dass die Aufgaben nicht so leicht
waren wie sie teilweise schienen, zeigte sich daran, dass nicht alle Hunde
ihr jeweiliges Ziel - sprich, die vermisste Person - erreichten. Von allen
Anwesenden ungeplant - aber ein witziger Zufall - war der reale Einsatz der
Rettungshundestaffel DRV-Limburg/Westerwald in der Nacht zum Freitag, zu
dem auch die Mantrailer gerufen wurden. Auch wenn nur zwei Mantrailer dabei
in den Einsatz gehen konnten, so waren doch alle bis um 5 Uhr morgens auf
den Beinen.
Trotzdem waren alle um 9.30 Uhr wieder beim Training anwesend und häufig dauerte das Training auch noch nach dem Abendessen an, so motiviert waren die Teams. Die Atmosphäre war durchweg positiv und konstruktiv. Ein Dankeschön von hieraus an alle TeilnehmerInnen, die dazu beigetragen haben. Wie auch beim letzten Workshop fand auch diesmal wieder eine Vorprüfung des DRV statt, die Eda Lutter mit ihrer Anka souverän bestand.
Nach den anstrengenden "Einsatztrails" vom Freitag und Samstag fanden am letzten Tag nur noch Motivationstrails und eine Fotosession statt, bevor die TeilnehmerInnen sich wieder auf den Heimweg machten. Ich bedanke mich besonders bei den Mantrailern der Hundestaffel DRV- Franken/Oberpfalz ( in den gelben Westen v.l.n.r. Heike von der Forst, Eda Lutter, Katja Bernritter), die über weite Strecken die Ausbildungsfunktion übernommen haben und dies mit viel Engagement und Know-How taten.
|